"Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut," stellte Ende letzten Jahres Kanzlerin Merkel fest. In krassem Widerspruch steht der aktuelle Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Demnach leben inzwischen 12,9 Mio. Bundesbürger unterhalb der Einkommensarmutsgrenze. Das ist der höchste Wert seit der Wiedervereinigung. Innerhalb von 10 Jahren ist die Quote vor allem in den westdeutschen Ländern stark angestiegen. Berlin und das Ruhrgebiet gelten als "armutspolitische Problemregionen". Das Risiko zu verarmen liegt bei Erwerbslosen (59%), Alleinerziehenden (44%) und kinderreichen Familien (25%) besonders hoch. Alarmierend ist vor allem die Armutsentwicklung bei Rentnern. 2015 waren 15,9 Prozent von ihnen von Armut betroffen - eine Verdoppelung seit 2005.

 

Wie Frau Merkel dazu kommt, den Menschen vorzugaukeln, es ginge allen gut, versteht nur sie allein. Fakt ist, die Armutsspirale dreht sich immer schneller. Es wäre die Pflicht der Bundesregierung, sich dieser katastrophalen Entwicklung entschlossen entgegenzustellen. Stattdessen werden Steuergelder in Pleitebanken, monumentale Bauprojekte oder in den Zuzug derjenigen investiert, die das Sozialsystem zusätzlich auf Jahre hinaus belasten werden, ohne je zuvor eingezahlt zu haben.

Als AfD setzen wir uns für Familien ein und vergessen dabei auch keinesfalls die Alleinerziehenden. Kinder dürfen nicht länger ein Armutsrisiko darstellen. Die Erziehungsleistung für sie muss bei der Rente angerechnet werden, ebenso soll es möglich sein, Familien mit Darlehen zu fördern, damit sie sich z.B. Wohneigentum leisten können. Einkommen von Eltern können durch Maßnahmen wie Familiensplitting und Befreiung von Sozialabgaben entlastet werden. Die Armut im Land muss und kann bekämpft werden.

 

#AfD Mut zur Wahrheit

 
Frauke Petry
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