Bürgermeisterwahl in Steinigtwolmsdorf

Liebe Einwohner von Weifa, Ringenhain und Steinigtwolmsdorf,

 

am 20.09.2020 werden Sie einen neuen Bürgermeister wählen und ich möchte Ihnen eine Alternative bieten.

Ich bin in Steinigtwolmsdorf aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe meine Ausbildung hier im Ort machen dürfen. Wenn die Liebe mich nicht über den Picho gerufen hätte, wäre ich sicherlich noch „ai Wumpe“.  Familienangehörige, Freunde und ein Haus binden mich jedoch an Steinigtwolmsdorf. Ich bin ein Granitschädel und liebe unsere Oberlausitz!

 

Die Verwerfungen in unserem Heimatland, die vor allem seit 2015 offen zutage treten, haben mich in die Politik getrieben und auch auf kommunaler Ebene wollte ich nicht immer nur meckern, sondern mitgestalten.                                           

So wurde ich Gemeinderatsmitglied und auch mit den vielen Stimmen aus Weifa, Ringenhain und Steinigtwolmsdorf in den Bautzener Kreistag gewählt und arbeite seitdem auch dort für das Wohl unserer Heimat.

Ich bin Bürgermeisterkandidat geworden, weil ich bereit bin Verantwortung für meine Heimat zu übernehmen.                                                                                    

Mir ist bewusst welche Fülle an Aufgaben dieses Amt mit sich bringt und dass die Zeiten, u.a. durch die aktuelle „Pandemie“, schwierig sind.

Sechs Punkte die ich als besonders wichtig erachte, möchte ich kurz nennen:

  1. Dorfentwicklung unter Berücksichtigung des demographischen Wandels gestalten
  2. Kinder und Familienfreundlichen Umfeld
  3. Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung
  4. Identität und Eigenheiten der drei Ortsteile bewahren
  5. Belastungen der Bürger und Gewerbetreibenden stabil halten
  6. Vereine als Rückgrat des Dorflebens stärken

Als Bürgermeister ist man auf die Verwaltung, den Gemeinderat und alle Bürger, die sich einbringen wollen, angewiesen. Für mich spielen Parteien und Organisationen auf Gemeindeebene keine Rolle, sondern es zählt allein der Einsatz, die gute Idee, oder das Engagement. Trotzdem wissen Sie, durch meine Parteimitgliedschaft, woran Sie bei mir sind und für was ich stehe.

 

Sollten Sie Fragen haben, schreiben Sie mich an. Ich bin gerne und zu jeder Zeit bereit meine Positionen darzulegen und würde mich freuen mit Vereinen, Feuerwehr, Gewerbetreibenden oder sonstigen interessierten Bürgern zu sprechen und ihre Fragen zu beantworten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Zapke

Wahlkampftermine Alexander Zapke

 

  • 9.9.2020          19:00 Uhr        Weifa, Dorfgemeinschaftshaus

 

  • 14.9.2020        18:00 Uhr        Steinigtwolmsdorf, Feuerwehr

 

  • 15.9.2020        19:00 Uhr        Ringenhain, Gaststätte am Sportplatz

 

 

 

 

 

 

Wahlkampftour am 12.9.2020 ab 10 Uhr in der Gemeinde

 

Standorte und Zeiten: 

 

Ringenhain:               

10:00 Uhr  Parkplatz Dresdner Straße/Wesnitzweg (am Schnellimbiss)
11:00 Uhr  Parkplatz hinter dem Erbgericht/Siedlerstraße 

 

Weifa:                        

12:00 Uhr  Parkplatz Hauptstraße, vor Spielplatz "Weefner Höhenluftacker"

 

Steinigtwolmsdorf:     

13:00 Uhr Oberdorf Parkplatz vor Grenzstraße 15 (ehemaliger Konsum)
14:00 Uhr Marktplatz
15:00 Uhr Mittelstraße Ecke Badeweg

 

Wahlprogramm für Weifa, Ringenhain und Steinigtwolmsdorf

 

Ich möchte im Folgenden etwas näher auf meine sechs wichtigen Punkte eingehen.

 

  1. Dorfentwicklung unter Berücksichtigung des demographischen Wandels gestalten

 

Die Dorfentwicklung, ist in der Oberlausitz, durch einen Bevölkerungsrückgang geprägt.Zum einen durch den starken Wegzug in den 90er Jahren zum anderen durch zu wenige Geburten in den letzten 30 Jahren.Die Lösungsansätze sind in allen Gemeinden im Landkreis ähnlich. Vor allem wird auf Neubaugebiete gesetzt um die Einwohnerzahl zu erhöhen bzw. zu stabilisieren. Kurzfristig ist das vielleicht hilfreich, langfristig kommt es aber zu großen Problemen. Es wird z.B. bei einer weiter sinkenden Einwohnerzahl, in den nächsten 15-20 Jahren ein Überangebot an Immobilien geben und dass auch in Wohngebieten mit Häusern die ab den 1990iger Jahren gebaut wurden.

Wenn wir die Ortsteile uns einzeln betrachten, fällt auf, das Weifa auch ohne Neubaugebiet als einziger Ort seine Einwohnerzahl stabil halten konnte. Dafür gibt’s vielfältige Gründe, einer ist aber die Art der Bausubstanz. Mehrgenerationenhäuser, die typisch sind für unsere bäuerlich geprägte Kulturlandschaft, binden die Nachkommen viel stärker an den Ort. Einfamilienhäuser zwingen die Kinder spätestens bei der eigenen Familienplanung zum Umzug. Und warum dann nicht gleich in die Nähe zur Arbeit ziehen oder in eine andere Gemeinde wo vielleicht auch gerade ein Neubaugebiet errichtet wird.Für mich ist Weifa in dem Punkt vorbildlich und soll auch mein Ansatz bei der Dorfentwicklung sein. Vorhandene Bausubstanz erhalten, Neubauten einzeln und bevorzugt auf bereits erschlossenen, durch Rückbau frei gewordenen Grundstücken favorisieren.

Wichtig ist natürlich auch die Infrastruktur in der Gemeinde. Kindergarten und Grundschule sind für junge Familien von großer Bedeutung. Der einzige Lebensmittelmarkt muss zwingend erhalten bleiben und jeder Einzelhändler und Dienstleister erhöht die Lebensqualität. Das es in jeden Ortsteil noch mindestens eine Gaststätte gibt, sollte jeder zu schätzen wissen und als Bürgermeister gilt es all das zu fördern und zu erhalten.

 

  1. Kinder und Familienfreundliches Dorfleben

 

Der größte Mangel mit den verheerendsten Auswirkungen auf die Entwicklung in der Gemeinde ist die niedrige Zahl an Kindern. Egal was wir heute tun, es ist nichts wert wenn es niemand gibt der unsere Heimat und unsere Kultur weiterträgt und lebt. Familien die Kinder großziehen brauchen daher Unterstützung und Entlastung in vielen Bereichen. Als erstes möchte ich ein Begrüßungsgeld für Neugeborene einführen. Über die Höhe der Summe sollte der Gemeinderat entscheiden. Mir ist bewusst das niemand aufgrund eines Begrüßungsgeldes sich für ein Kind entscheidet. Aber es zeigt den jungen Eltern wie wichtig der Gemeinde ihr Nachwuchs ist.

Die Infrastruktur für Kinder ist in den letzten Jahren deutlich verbessert worden. Allerdings sind die Wege zu den Einrichtungen teilweise recht unsicher.

Der Schulweg vor allem im Bereich der Neustädter Straße ist aktuell eine Rennstrecke. Die Straße sollte in diesen Bereich entschleunigt werden (z.B.: Schikanen oder stationärer Blitzer).In Ringenhain ist entlang der B98 ein durchgehender Fußweg notwendig.

Die „Abkürzung“ zwischen B98 und Neustädter Straße in Steinigtwolmsdorf muss Aufgrund des Spielplatzes sicherer gemacht werden (Der Hinweis “nur für Anlieger“ reicht scheinbar nicht).Die Weifaer Straße braucht ebenfalls einen Fußweg um z.B. den Weg zum Bad aus beiden Richtungen sicherer zu machen.

 

  1. Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung

 

Die Öffnungszeiten des Gemeindeamtes müssen den Bedürfnissen der Einwohner angepasst werden. Als Bürgermeister würde ich monatlich abwechseln eine Bürgersprechstunde in den Ortsteilen durchführen. Alle Gemeinderäte und Vereinsvorsitzenden sollten einen direkten Draht zum Bürgermeister haben. Anschlagtafeln und Internetauftritt sollten in kürzeren Taktzeiten Informationen an die Bürger übermitteln.

 

  1. Identität und Eigenheiten der Ortsteile bewahren

 

Unsere drei Ortsteil wurden in den 1990er Jahren zwangsverheiratet. Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Viele Ringenhainer wären damals auch gerne nach Neukirch eingemeindet worden, da die meisten dort ja auch zur Schule gingen. Und in Weifa wären viele gerne unabhängig geblieben. Aber wie sagt Uwe Steimle immer:“ Uns fragt ja keener“

Ob die drei Ortsteile weiter zusammenwachsen oder nicht, entscheiden die Einwohner selbst. Mir ist es lieber die Orte behalten ihre Eigenheiten und damit auch ihre Identität.

Aber wichtig ist, dass die Verwaltung, samt Bürgermeister, den Menschen das Gefühl gibt, das die Ortsteile gleichbehandelt werden. Das z.B. Investitionen in allen Ortsteilen stattfinden und der Bauhof Ordnung und Sauberkeit überall sicherstellt. Gemeinderatssitzungen sollten auch in Ringenhain oder Weifa stattfinden. Eine monatlich erscheinende Gemeindezeitung, so wie es Sie in allen Nachbargemeinden gibt, fördert auch den Zusammenhalt und sollte dringend eingeführt werden.

 

  1. Belastungen der Bürger und Gewerbetreibenden stabil halten

 

Durch die aktuelle wirtschaftlich schwierige Lage, ist eine Stabilisierung der kommunalen Abgaben ein wichtiges Ziel. Unrealistische Versprechungen bezüglich irgendwelcher Senkungen werde ich nicht machen. Mit den vorhandenen Mitteln effektiv nachhaltig wirtschaften muss das Handeln der Verwaltung bestimmen.

 

  1. Vereine als Rückgrat des Dorflebens stärken

 

Vereine, vom Anglerverein bis zum Männerchor sind das Rückgrat des Dorflebens. Sie zu unterstützen sehe ich als sehr wichtig an. Von den Mitgliedern wird sehr viel geleistet und man muss dankbar sein für diesen ehrenamtlichen Einsatz. Geld fliegt auch da nicht vom Himmel aber als Bürgermeister möchte ich stets als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr leisten keinen normalen Dienst, sondern riskieren im Ernstfall ihr Leben für Ihre Mitmenschen. Es ist daher wichtig die Ausrüstung, vom Helm bis zum Einsatzfahrzeug, dementsprechend zur Verfügung zu stellen und bei Verschleiß zu ersetzen. Das dient nicht nur der Einsatzfähigkeit, sondern zeigt auch, die Wertschätzung der Bevölkerung den Kameraden gegenüber.

Kurzer Lebenslauf

 

1978                 geboren in Bautzen

1984 – 1994     POS/ Mittelschule Steinigtwolmsdorf

1994 – 1998     Ausbildung zum Elektroinstallateur in Steinigtwolmsdorf

1998 – 2000     Bundeswehr

2000 -  2012     Elektriker im Schienenfahrzeugbau

2006 – 2010     Weiterbildung an Abendschule zum staatlich geprüften Techniker für „Energietechnik                

                         und Prozessautomatisierung “

ab 2012            Accumotive GmbH (Daimler AG) im Bereich Vorserienfertigung und       

                         Prototypenbau von Batterien, als Techniker tätig

 

 

Politische Ämter

 

Gemeinderat in Doberschau - Gaußig (Verwaltungsausschuss)

Kreistagsabgeordneter (Jugendhilfeausschuss, Sozial- und Generationenausschuss)

 

Privat

verheiratet, fünf gemeinsame Kinder

 

Hobbys

unser Vierseitenhof, Oldtimer sowie lesen und Sport

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